Faltenunterspritzungen

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Der Name „Faltenunterspritzung“ ist irreführend

Falten entstehen durch vier wesentliche Alterungsmechanismen: Erstens durch einen Elastizitätsverlust der Haut (meist gepaart mit einer „scheckig-fleckigen“ Oberfläche), zweitens durch Abbau des Schädel- bzw. Unterkieferknochens, drittens durch einen Fettgewebsverlust (oder „ausleiern“ der das Gewebe umhüllenden Faszie) sowie viertens der permanent bestehenden Verbindungen zwischen Haut und Knochen durch sog. „echte“ Haltebände („unechte“ verbinden Haut mit subkutanem Weichteilgewebe).
Falten müssen also vielfältig behandelt werden, da eine Monotherapie unweigerlich nach einigen Jahren der Behandlung zu einem unnatürlichen, unattraktiven Äußeren führte!


Aufspritzungen, die bewahren bzw. rekonstruieren sollen, müssen also zumeist genau dort erfolgen, wo sich die Fettkörper befinden, und diese sind oft genau NICHT dort, wo sich die Falte befindet.
Volumenaufspritzungen können also zwei der wesentlichen vier Punkte des Alterns, also denen des Knochen- und Fettgewebsabbaus, entgegen wirken.


Es gibt einige Mythen bezüglich der injizierbaren Füllmaterialen, hier möchten wir uns nur auf einen einzigen beschränken: „Hyaluronsäurepräparate sind alle gleich!“
Hyaluronsäurepräparate sind lediglich CE-zertifiziert, was bedeutet, daß ohne klinische Studien ein Präparat auf den Markt gebracht werden kann!!! Haltbarkeit, Schmerzen beim Injizieren und Langzeitergebnis sind das eine, Verunreinigungen durch bakterielle Restproteine, des Quervernetzers mit persistierenden Schwellungen, Abszessen oder brettharten Knubbeln das andere.


Es ist IHR Gesicht, deshalb verwenden wir nur die besten und aktuellen Produkte der Weltmarktführer und Arzneimittelhersteller Allergan, Galderma und Merz, was einen ganz anderen Aufwand in Forschung und Testung durch klinische Studien garantiert.   
Jedes Gesicht ist anders, um aber eine gewisse monätäre Vergleichbarkeit zu erzielen empfehlen wir sich folgende Fragen zu stellen:
1. Wie gut wurde injiziert? Ergebnis behandlerabhängig
2. Wie lange hielt das Ergebnis?: Haltbarkeit produktabhängig
3. Welches Produkt wurde benutzt?: Qualität
4. Wieviel davon wurde benutzt?: Quantität
5. Im Falle einer Komplikation: Was kann im Falle eines akuten Gefäßverschlusses (insofern er erkannt wird) durch den Behandler getan werden? Welche Vorangehensweise gibt es im Falle einer Infektion, eines Abszesses? Bestehen chirurgische Interventionsmöglichkeiten??


Letztlich möchten wir anmerken, daß die Frage „Was kostet eine Ampulle“ nicht viel Aussagekraft impliziert. Das verabreichte Produkt muß hochwertig sein, allerdings obliegt es dem ästhetischem Auge und der manuellen Fähigkeiten des Behandlers, wie gut er welchen Patient behandelt. Ein Schema für alle Patienten gibt es nicht, und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen.