Collagen-Induktions-Therapie

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Kalte Punktierung

Mikroneedling bedeutet eine „kalte“ (im Gegensatz zur „heißen“ Laserbehandlung) Punktierung der Haut mit winzigen Mikronadeln. Die hierbei entstehenden Mikroporen schließen sich innerhalb weniger Minuten wieder. Das klinische Verfahren des Mikroneedling nennt man Collagen-Induktions-Therapie (CIT), das Erfolge bei der Behandlung von Aknenarben, Verletzungsnarben und Schwangerschaftsstreifen zeigt. Pigmentstörungen wie Altersflecken oder Melasma (Hyperpigmentierung) werden sichtlich reduziert.

Wie läuft die Behandlung ab?

Medizinisches Microneedling (Nadellänge > 1,5 mm) ist für den Hausgebrauch ungeeignet – die Behandlung sollte nur von einer geschulten Kosmetikerin ausgeführt werden. Nach einer lokalen Betäubung (in Cremeform sowie Leitungsanästhesie der drei hauptversorgenden Gesichtnerven) wird der elektrisch angetriebene Dermastamp mit bis zu 2,5 mm Eindringtiefe angewendet. Die winzigen Mikronadeln erzeugen eine minimale Perforierung in der Haut . Die Haut registriert die Punktion als Verletzung, wodurch die natürliche Reparaturfunktion ausgelöst wird und Wachstumsstoffe produziert werden.  Neben einer Rötung der behandelten Hautpartien sind keine Nebenwirkungen bekannt und die Behandlung kann uneingeschränkt wiederholt werden.

Wie schnell sind erste Behandlungserfolge sichtbar?

Schon nach einer Behandlung mit dem medizinischen Dermastamp kann eine Verbesserung des Hautbildes erkennbar sein – Falten und Narben zeigen sich deutlich weniger ausgeprägt. Nach zwei bis vier Behandlungen, die idealerweise im Abstand von sechs bis acht Wochen erfolgen sollten, verbessern sich beispielsweise Aknenarben bis zu 70 Prozent.
Generell läßt sich abschließend sagen, dass das Microneedling eine ideale Ergänzung zum PRP, zum Fruchtsäurepeeling, der Quaddelung minimal vernetzter Hyaluronsäure sowie nicht abtragenden, fraktionierten Laserbehandlungen, darstellt.

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